Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler

zu besitzen.
(Friedrich der Große )

 

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit

mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist,

dass sie Dir nicht mehr schmeckt.
(Helen Thomson)

 

 

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)

 

 

Das zärtlichste Wesen auf der ganzen Welt ist ein nasser Hund

(unbekannt)

 

 

Je mehr ich vom Menschen sehe, umso mehr liebe ich Hunde.
(Madame de Stael)

 

 

Ein Hund an der Leine fängt nie einen Hasen.
(Bulgarisches Sprichwort)

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundeaugen

 

Hundeaugen, wunderschön,
seh'n dich strahlend an.
Sagen: 'Woll'n spazieren gehen,
komm, zieh dich schon an!'

Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau'n sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
'Bitte bleib doch jetzt bei mir!'

Manchmal können sie auch sagen:
'Habe etwas angestellt...
  Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil, die Welt!'

Könnte man denn solchen Augen
wirklich ernsthaft böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klare Regeln für den Hund

 

 

Der Hund darf nicht ins Haus.

OK, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume.

Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die Möbel.

Der Hund darf nur auf alte Möbel.

Also gut, der Hund darf auf alle Möbel, aber nicht mit ins Bett.

OK, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal.

Der Hund darf im Bett schlafen, wann immer er möchte, aber nicht unter der Decke.

Der Hund darf nur manchmal unter der Decke schlafen.

Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen.

Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn sie mit dem Hund

unter der Decke schlafen möchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hund und Katze

 

 

 

Miezel, eine schlaue Katze, Molly, ein begabter Hund,
Wohnhaft an demselben Platze,haßten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,bei gesträubter Haarfrisur,
Zeigt es deutlich: Zwischen ihnenist von Liebe keine Spur.

 

Doch wenn Miezel in dem Baume,
Wo sie meistens hin entwich,
Friedlich dasitzt, wie im Traume,
Dann ist Molly außer sich.

 

Beide lebten in der Scheune,die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder

Auf das Feld. Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoß sie nieder. Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauendie drei Kinderchen daheim.
Molly eilt, sie zu beschauen,und ihr Herz geht aus dem Leim.

 

Und sie trägt sie kurz entschlossen
Zu der eignen Lagerstatt,
Wo sie nunmehr fünf Genossen
An der Brust zu Gaste hat.

Mensch mit traurigem Gesichte,
Sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fährtenprüfung

 

 Schlecht geschnüffelt, hochgeguckt
eine kleine Maus verschluckt,
fand den Ort nicht, wo gewinkelt,
mehrfach in die Spur gepinkelt,
einmal leider "Platz" vergessen,
Gänseblümchen aufgefressen,
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt,
zwölf Kartoffeln fein sortiert,
toten Maulwurf exhumiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hasen hergeschaut,
bin der liebste Hund von allen!

 


                                             Richter sagte: durchgefallen!

 

 


 

Wer hat dich geboren, mit Fledermausohren,

mit pfiffigem Köpfchen, mit Augen wie Knöpfchen,

mit magerem Ränzchen, geringeltem Schwänzchen,

beseelt und lebendig, getreu und verständig -

Wer hat dich besessen, verstoßen, vergessen?

Eine Sammlung von Rassen, ich kann dich nicht lassen,

Du Bastard du kleiner, ab heut’ wirst du meiner!

Ob Reichtum, ob Not, wir teilen das Brot!

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Wenn ich's mag,
ist es meins.

 

Wenn ich's im Maul habe,
ist es meins.

 

Wenn ich's Dir wegnehmen kann,
ist es meins.

 

Wenn ich's vor 'ner Weile schon mal gehabt habe,
ist es meins.

 

Wenn's meins ist, hast Du nie wieder ne Chance,
dass es mal Deins wird.

 

Wenn ich was zerkaue,
sind alle Teile meins.

 

Wenn's so aussieht, als ob es meins wäre,
dann ist es meins.

 

Wenn ich's zuerst gesehen habe,
ist es meins.

 

Wenn Du etwas weglegst, mit dem Du gespielt hast,
ist es automatisch meins.

 

Wenn's kaputt ist,
ist es Deins.

 

 

 

Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird's im Haus. Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu, und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt; die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr, der Regen tropft durchs morsche Dach, Stroh gab's schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck' ich die Schüssel aus, den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß. Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu. So lieg' ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.

 

 

Ich bin ein Dackel frech und jung, voll Übermut und voller Schwung!
Im Zuchtbuch steht: ich bin von Adel; mein Körperbau sei ohne Tadel !

Und was mit dem Gebiss wird sein, stellt sich so in sechs Monat` ein.
Doch  seh`  auch  ich  hier  kein  Bedenken,

man  muss  mir  nur `nen  Knochen  schenken !

Der macht die Zähne, nach Bedarf, auch noch für and`re Sachen scharf !
Ganz wunderbar ist rohes Fleisch, nur kein Gewürz und nicht zu weich !

Und "Gassi" gehen, das muss sein, sonst mach` ich in die Stube `rein.
Der grüne Wald ist mein Revier, das ist `was für ein Dackeltier !

Die Düfte geh`n mir in die Nase, wo sind "Mäuschen, wo der Hase ?"
ich forsch `gern im dicksten Dreck; und ist`s am schönsten, muss ich weg.

Wie schrill klingt dieses Rufen, Pfeifen, lass später mich gern` abseifen.
Wenn das für mich auch eine Qual, ich freu` mich schon auf `s nächste Mal !

Liebkost man mich, hab` ich es gern, ich bin treu ergeben meinem Herrn.
Weiss auch: ich muss gehorsam sein ! Darf ich auch `mal ins Bettchen rein ?

Nur zu den Füssen, ich sag`s ehrlich, das find` ich himmlisch, einfach herrlich !
Daß ich heute hier der Star, das ist doch einfach wunderbar.

Bin meines Wertes mir bewusst, voll Stolz schwillt mir die Dackelbrust.
Mein Stammbaum spricht für gute Rasse, wir Dackel sind nun einmal "Klasse !"

 

 

Der Betrug

 

„Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,  

denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen, man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:  Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.“

„Mich hat man am Strand draußen aufgelesen, da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,

dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.

Hab’ nur gelernt, daß ich gar nichts versteh’.“

„Ich wurde in einer Tonne geboren, meine Finder gaben mich schon verloren.
Meine rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen, und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.

Sie finden mich häßlich, mickrig und dumm.“

„Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.  Man pflegte mich gut in der großen Stadt.
Sie haben mich sogar angezogen, operiert und die Ohren hochgebogen.
Dann wurde ich an einen Baum gebunden, dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.“

Und du? Wer bist du? Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen um einen auszusuchen verschmähst du all’ ihre Hundekuchen.
Siehst niemanden an und willst dich nicht binden. Möchtest du keine neue Familie finden?

 

Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort. Der Blick des Gefragten driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft, der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht

den Wind, der von Norden herüberstreicht.
Der Blick seiner blauen Hundeaugen scheint sich am Fragenden festzusaugen.

„Versteht Ihr nicht“, flüstert er in den Wind, „daß wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen und wissen doch nicht wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren, denn es werden tausende Welpen geboren.

Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug, denn Menschen bekommen niemals genug.

Sie wissen es alle, doch die endlose Flut immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die riesigen Züge der Überschußfracht  sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht.“

Aktuelles

 

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84347 Pfarrkirchen

 

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Mein Motto:

"Ohne Hunde lohnt sich unser Leben nicht!

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